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Herkunft Berger Blanc Suisse Deutschland
2003 FCI / VDH Anerkennung der Weißen Schäferhunde als "Berger Blanc Suisse “


Die Weißen Schäferhunde haben eine Größe von (Hündinnen) 55-61 cm bzw. (Rüden) 60 - 66cm. Zwei Fellvarianten werden zur Zeit hauptsächlich gezüchtet: Stockhaar (kurzes Fell wie z.B. beim Deutschen Schäferhund) sowie Langstockhaar (langes Fell mit Unterwolle).

Das Fell sollte reinweiß und die Pigmentierung pechschwarz sein. Die Augen sind mandelförmig und grundsätzlich sehr dunkel. Auf Grund ihrer Größe und ihrer ursprünglichen Bestimmung als Arbeitshund benötigen sie sehr viel Auslauf und Beschäftigung.

Vom Wesen her sind die Weißen Schäferhunde außerordentlich friedlich und kommen mit anderen Hunden im allgemeinen sehr gut aus. Auf Grund ihrer Friedfertigkeit werden sie bei Besitzern farbiger Schäferhunde häufig als Weichlinge" bezeichnet. Einige Weiße Schäferhunde haben allerdings den Beweis angetreten, dass sie sich sehr wohl auch zum Schutzdienst eignen.

Die beste Eignung bieten sie allerdings als Familien- und Begleithunde, die sie laut Standard auch sein sollen. sie blühen innerhalb einer Familie richtig auf und sind todunglücklich, wenn sich jemand von seinem Rudel" weit entfernt. Eine Zwingerhaltung sollte sich aus diesem Grunde von selbst verbieten. Wegen ihrer hohen Intelligenz und ihrer Empfindsamkeit benötigen sie eine sehr einfühlsame, sensible, aber dennoch konsequente Erziehung. Sie lernen sehr schnell und arbeiten freudig, wenn man ihnen eine entsprechende Betätigung anbietet.

In letzter Zeit werden zunehmend Weiße Schäferhunde in den Bereichen Blindenhund, Fährtenhund (hierfür eignen sie sich besonders), Therapiehund und Rettungshund ausgebildet.

Extreme Ängstlichkeit ist in der seriösen Zucht nur noch selten. Leider eilt der Rasse der negative Ruf voraus, sehr schreckhaft bis hin zu Angstbeißern zu sein. Diese Tiere, die es zweifelsfrei gibt (wie bei anderen Rassen auch), stammen hauptsächlich aus unseriösen Vermehrungsbetrieben", die man kaum als Zuchtstätten bezeichnen kann. Allerdings neigen viele Weiße Schäferhunde (aus allen Zuchten) zu einer gewissen Scheu allem Neuen und auch fremden Personen gegenüber. sie brauchen Zeit, um Freundschaften zu schließen. Wen sie jedoch ins Herz geschlossen haben, den werden sie verteidigen und innig lieben. Durch die hohe Reizschwelle akzeptieren sie auch die teilweise recht rüde Behandlung von Kindern im allgemeinen ohne Murren. Das können wir aus eigener Erfahrung nur bestätigen.

Gesundheitlich sind die Weißen recht robust. In einigen Verbänden werden sehr genaue Aufzeichnungen geführt, um eventuell auftretende Erbkrankheiten rechtzeitig zu erkennen und die entsprechenden Trägerhunde sofort aus der Zucht auszuschließen. Die HD ist , seriöse Zucht vorausgesetzt, kaum ein Problem, da für die Zucht Röntgenaufnahmen der Elterntiere Voraussetzung sind. Im BVWS und neuerdings auch im DZV wird darüber hinaus auch das Wesen der Elterntiere überprüft.

Die Weißen Schäferhunde sind von ihrer Erscheinung her beeindruckend und bewundernde Blicke wird man mit einem solchen Hund an der Leine allemal auf sich ziehen.


(Quelle:
Gaby und Peter von Doellen)
 

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